Hochsensibilität: Tipps für ein stressfreies & entspanntes Leben

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Bist du hochsensibel?

 

Fühlst du dich in großen Menschenmengen schnell unwohl? Reagierst du stark auf bestimmte Lebensmittel oder chemische Zusätze? Wurdest du schon öfter als "Prinzessin auf der Erbse" betitelt? Willkommen im Club der Hochsensiblen!

 

Vor ein paar Jahren wusste ich noch nichts über Hochsensibilität. Das Wort existierte nicht in meinem Umfeld. Doch als ich zum ersten Mal davon gehört & darüber gelesen habe, wusste ich: Ok, hier geht es um mich! Als Menschen wollen wir gern in eine Schublade passen - besonders wenn wir mehr und anders fühlen als die Familie & Freunde - und gleichzeitig hilft es uns uns selber besser zu verstehen.

Als Kind hab ich sofort wahrgenommen, wenn dicke Luft im Raum herrschte oder wenn sich jemand nicht wohl fühlte. Leider dachte ich damals, das hätte was mit mir zu tun, weil ich mich seither irgendwie anders fühlte, so wie von einem anderen Stern (falls es dir ebenso ergeht, könnte es sein, dass du ein Starseed bist > siehe Ressourcen). Gleichzeitig wurde ich oft als „Sensibelchen“ oder „Prinzessin auf der Erbse“ bezeichnet. Nettere Worte waren „zart“ oder „empfindsam“, die ich über mich zu hören bekam. Manchmal aber auch „komisch“, „schräg“ oder „launisch“.

In überfüllten Räumen oder in großen Menschenmengen fühlte ich mich extrem unwohl. Ich mochte nicht von fremdem Menschen berührt werden (das hat sich verändert, je nachdem in welchem Umfeld ich mich befinde) und bis heute schneide ich die Etiketten aus neuen T-Shirts oder Unterwäsche. Und ich mag weder Kleidung aus Wolle noch aus Synthetik. Selbst die feinsten Cashmere-Fasern kratzen unangenehm auf meiner Haut, und ich spüre das auch durch ein Baumwoll-Shirt, das ich unter dem Woll-Pulli trage. Und manchmal machte mich das in der Tat unleidlich, wenn ich mich stundenlang kratzig und unwohl fühlte.

Ich reagiere stark auf Gerüche. Und ich musste erst lernen meiner Intuition zu vertrauen.

Kommt dir das bekannt vor? Dann könnte es sein, dass du auch hochsensibel / hochsensitiv bist.

 

 

Was ist Hochsensibilität

Was genau bedeutet Hochsensibilität oder auch Hochsensitivität? Bei hochsensiblen Menschen funktioniert die Reizwahrnehmung anders als beim Durchschnitt der Bevölkerung. Ich möchte hier keinesfalls Menschen in Kategorien einteilen! Weder sind hochsensible Menschen besser noch schlechter als „Nichtsensitive“. Sie sind einfach anders. Die Reize werden stärker wahrgenommen und auch anders verarbeitet. Meist geht damit auch eine besondere Sinneswahrnehmnung einher: Man könnte es als hellsichtig, hellfühlig oder hellwissend bezeichnen. Evtl. klingen dir diese Begriffe zu esoterisch, doch sie treffen den Nagel auf den Kopf.

Und ich persönlich glaube, dass nicht nur rund 15 – 20 Prozent der Bevölkerung hochsensibel sind, wie man in einschlägiger Literatur nachlesen kann. Sondern dass jeder Mensch über diese sog. „übersinnliche, empathische, sehr einfühlsame“ Wahrnehmung verfügt und diese wieder mobilisieren kann. So gewünscht. Sobald wir unser Leben bewusster leben als der Rest der Menschheit (aktuell noch).

Wenn wir also „erwachen“ aus der Illusion des Getrenntseins, werden diese Sinne reaktiviert. Im Grunde waren sie (die Sinne) oder wir als Menschheit im Dornröschenschlaf. Bis jetzt.

 

 

Sicht der Engel

Vor kurzem haben mir die Engel während einer EngelCoaching Session mit einer hochsensiblen Klientin das Phänomen Hochsensibilität erklärt: Wenn wir (die Menschheit) wieder in unseren eigentlichen Ursprungszustand der bedingungslosen Liebe zurückkehren (oder „aufsteigen“ wie es oft in spirituellem Zusammenhang bezeichnet wird), ist eine hundertmal stärkere Wahrnehmung unser Normalzustand. Wir sind dann auch in der Lage, nur noch über unsere Herzen zu kommunizieren (statt vieler nutzloser Worte) bzw. Ideen / Gedanken / Träume telepathisch auszutauschen. Und dies ist gleichzeitig auch meine Vision einer licht- & liebevollen neuen Erde.

Bis wir dahin kommen, beginnen wir uns zuerst zu erinnern und nehmen unsere Umwelt und unsere eigenes Innenleben viel stärker wahr. So als wäre plötzlich ein Schleier oder Filter weg. Auf unserem Weg zum Ursprungszustand kommen wir aus sehr starren, verstandesorientierten Strukturen. Dies ist dann wie aus einem laaaangen Schlaf aufzuwachen: Zuerst sind wir orientierungslos und ggf. überempfindlich. Wir können es uns so vorstellen als wären unsere Nerven (= hier Synonym für unser physisches und gleichzeitig psychisches System) in einem Zustand der dauernden Überreizung.

Fast schon als wäre es eine „Dauerentzündung“ (so die Engel). Manchmal können das tatsächliche, medizinisch nachweisbare Entzündungen im Körper sein. Oft ist das Wort „Entzündung“ eine bildhafte Beschreibung eines Ausnahmezustandes. Je mehr wir im Aufstiegsprozess voran kommen, desto natürlicher erscheinen uns unsere Hellsinne und verstärkte Wahrnehmung, und wir sehen sie als normal an. Und desto besser können wir die Reize handeln und in unserer Mitte (= im Zustand der bedingungslosen Liebe) bleiben.

So lange wir uns aber mittendrin befinden in unserem Entwicklungsprozess, können wir uns im Annehmen üben, was jetzt ist und einige Tools anwenden, um uns zu zentrieren und bei uns zu bleiben. Diese Tools stelle ich dir weiter unten gerne vor.

 

 

Anzeichen für Hochsensibilität & Herausforderungen

Erhöhte Schmerzempfindlichkeit

Kommt es dir (subjektiv) so vor als würde dir der Kopf platzen, wenn du Kopfweh hast? Spürst du Zahnschmerzen so intensiv als müsstest du gleich „sterben“? Das kommt daher, dass wie als Hochsensible Menschen ein erhöhtes Schmerzempfinden haben. Wir erleben Schmerzen und Reize viel intensiver und oft auch unerträglicher.

 

 

Starkes Harmoniebedürfnis

Streit, Konflikte, Auseinandersetzungen gehst du lieber aus dem Weg. Und wenn du doch mal in einen Streit gerätst, erlebst du diese Situation als sehr unangenehm und willst am liebsten flüchten. Das kann daher kommen, dass wir ein starkes Harmoniebedürfnis haben. Manchmal liest man in psychologischen Artikeln, dass hochsensible Menschen früher Traumata erlebt haben und deshalb so harmoniebedürftig sind. Ich glaube vielmehr, dass wir uns (vielleicht noch relativ unbewusst) daran erinnern, was unser wahres Wesen ist. Nämlich bedingungslose Liebe. Und wenn wir uns vorstellen, dass wir aus einer höheren Dimension gekommen sind, im als Lichtarbeiter der Erde bei der Schwingungserhöhung zu helfen, könnte dies auch ein gute Erklärung sein, wieso wir so sind, wir wir sind.

Oft nehmen wir Kritik persönlich und stellen unmittelbar unsere Existenz in Frage. Heftige Reaktion auf etwas, das eigentlich den anderen betrifft. Denn eine Kritik ist nur eine Meinung. Sie ist die Wahrheit einer anderen Person, die uns ggf. wohlwollend gegenübersteht oder auch nicht. Sie ist keinesfalls DEINE Wahrheit.

 

 

Neigung zu Allergien / Unverträglichkeiten

Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien, Heuschnupfen & Co. sowie Verdauungs- und Hautprobleme kommen häufig vor. Eine Erklärung könnte sein, dass das Immunsystem und Verdauungssystem genauso überreizt reagiert wie das Nervensystem. Häufig ernähren sich hochsensible Menschen vegan, dies ist jedoch nicht die Regel oder eine dogmatische Empfehlung. Bei mir habe ich festgestellt, dass ich zeitweise sehr extrem auf Kaffee oder chemische Stoffe reagiere wie z.B. Geschmacksverstärker. Da hilft erstmal nur diese Stoffe zu vermeiden.

 

 

Erhöhtes emotionales Erleben

Hochsensitive erleben sog. negative Emotionen und Gefühle viel intensiver als der Durchschnitt. Leider damit auch positive wie Liebe, Leichtigkeit etc. Manchmal kann dies dazu führen, dass wir uns partout schützen wollen, um nicht das Extreme erleben zu müssen. Damit klammern wir aber auch die Liebe und Leichtigkeit aus unserem Leben aus oder haben so eine große Angst davor entwickelt, dass wir uns auf nichts und niemanden einlassen (im schlimmsten Fall).

 

 

Geringer Selbstwert

Von jeher kennen wir das Gefühl anders zu sein, nicht dazu zu gehören, komisch zu sein, nicht zu passen. Daher nehmen wir uns als weniger wert (nicht gleichwertig) wahr. Wir fühlen uns nicht belastbar und gut funktionierend. Mal ehrlich: Wer will heute noch gut funktionieren, wenn dies dafür steht, dass wir uns verbiegen müssen, unsere Intuition unterdrücken müssen um möglichst gut ins vorgegebene System (wer auch immer das vorgegeben und installiert hat?) zu passen. Wer nicht passt, wird passend gemacht?! Stop! Ab heute dürfen wir zu dem stehen, was wir sind. Und mithilfe der u.a. Tools können wir uns wertvoller und geerdeter fühlen.

 

 

Geräusche, Temperaturen, Licht & Farben

Vielleicht erscheinen uns Geräusche, Temperaturen, Sonnenlicht & Farben intensiver, greller und stechender als andern Menschen. Wenn wir eine Bemerkung darüber machen, ernten wir oft verständnislose Blicke.

 

 

Große Feinfühligkeit & Sensibilität, Empathie

Du weißt sofort, wenn sich dein Gegenüber schlecht oder gut fühlt. Du kannst die Stimmung / Energie in einem Raum wahrnehmen. Du weißt, wann dicke Luft oder Love in the air ist. Das ist in erster Linie eine große Gabe! Andererseits auch ein Fluch, denn wir neigen dazu, uns an das Energieniveau unserer Umgebung anzupassen.

 

 

Anfällig für Stress & äußere Einflüsse

Da wir meist auch als Perfektionisten durchs Leben gehen, machen wir uns selber einen extrem hohen Druck alles mehr als gut, rechtzeitig und alles auf einmal erledigen zu müssen. Zudem können uns schon wenige Termine ein Gefühl des Druckes vermitteln und „Multi-Tasking“ ist für uns ein Horror. Früher dachte ich, dass Multi-Tasking eine erstrebenswerte Fähigkeit sei. Heute weiß ich, dass es weder für Hochsensible noch für andere Menschen gut und gesund ist. Wenn wir uns auf eine Sache konzentrieren, können wir viel effektiver sein und das drückende Gefühl, dass einem da noch mehr offene ToDos im Nacken sitzen, verschwindet.

 

 

Hoher Sinn für Gerechtigkeit

Oft geht mir der Hochsensibilität ein hoher Sinn für Gerechtigkeit einher. Viele Gesetze / Strukturen / Regeln werden als sinnlos & starr angesehen.

 

 

Kein Gefühl für sich selbst haben / sich selbst nicht spüren

Wenn wir in unserer Kindheit nicht in unseren Bedürfnissen unterstützt wurden oder unsere Sensibilität als komisch und nicht normal abgetan wurde, können wir heute unseren eigenen Gefühlen nicht trauen. Meist nehmen wir die Gefühle der Umwelt stärker wahr als unsere eigenen. Und wir versuchen daher genau das zu tun, was die Umwelt von uns erwartet. In diesem Zusammenhang gehen wir z.B. ungesunde Beziehungen ein, in denen wir uns mehr nach dem Partner / der Partnerin richten, als uns gut tut.

 

 

Perfektionismus

Kennst du das? Nichts, was du tust, ist gut genug. Du gehst nicht raus mit deinen Projekten, weil du irgendwas noch nicht gut genug kannst. Und du beurteilst deine Umwelt sehr kritisch. Dies kann mit dem oben genannten Punkt des geringen Selbstwertes zu tun haben. Selbstkritik kommt von einem Mangel an Selbstwert und die Beurteilung der Außenwelt lenkt ab vom eigenen Mangel und/oder spiegelt diesen wider.

 

 

Hohe Kreativität

Du bist musisch veranlagt, singst gerne oder Malen ist dein liebstes Hobby? Oft sind Hochsensible auch hochkreativ, oft bedingen sich beide Begabungen gegenseitig.

 

 

Müdigkeit und Überforderung

Weil du einerseits so viel aufnimmst, besonders in Menschenmengen oder Gruppen, und andererseits deine Grenzen nicht setzt. Gleichzeitig einen Hang zum Perfektionismus hast, kannst du dich leicht überfordert fühlen. Du brauchst einfach deine Pausen und Auszeiten. Wenn du also müde bist, gönne dir einen Mittagsschlaf oder gehe Abend früh zu bett. Hilfreich sind auch geregelte Schlafenszeiten und Rituale (z.B. Clearing-Meditation)

 

 

Anspannungen / Verspannungen im Körper, Kopfschmerzen (Migräne)

Weitere Anzeichen für deine Hochsensibilität können (müssen aber nicht: Bitte bei anhaltenden Verspannungen / Schmerzen unbedingt einen Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen!) starke Anspannung im Körper sein oder auch starke Kopfschmerzen bis hin zu Migräne. Beides kann von der mangelnden Abgrenzung herrühren und davon, dass du dich selber zu stark unter Druck setzt, perfekt sein zu wollen und dir nicht genügend Auszeiten und Ruhe gönnst. Bitte sei dir bewusst: Als Hochsensible/r brauchen wir besonders viel Ruhe, Entspannung und Auszeiten, in denen wir nichts tun. NICHTS T-U-N! Nicht denken, nicht planen. Einfach nur sein.

 

 

Weltschmerz / kollektive Energie fühlen

Das mag sich abgefahren anhören oder lesen, aber wir nehmen den (kollektiven) Weltschmerz (besonders der Frauen, die jahrtausendelang unterdrückt wurden) wahr! Wir alle sind spirituelle Wesen und nicht voneinander getrennt. Wir nehmen jede Schwingung, die auf der Erde herrscht - und auch im Universum - wahr. Bewusst oder unbewusst. Wenn du also plötzlich aus heiterem Himmel unerklärlich traurig bist oder einen Schmerz fühlst, kann das sehr gut NICHT dein eigener Schmerz / deine eigene Traurigkeit sein. Ich erinnere mich, dass es in einem bestimmten Walzer von Johann Strauss – leider erinnere ich mich nicht an den genauen Titel – eine einzelne Note / einen Ton gibt, der für mich den gesamten Weltschmerz symbolisiert. Töne sind auch Energiewellen und haben eine bestimmte Frequenz. Deshalb fühlen wir uns bei bestimmten Songs eher fröhlich, während uns andere Lieder eher runterziehen. Denk mal bzw. spür mal darüber nach...

 

 

Hyperaktiver Geist

Du kannst nicht abschalten, immerzu dreht sich das Gedankenkarussell, unaufhörlich das Geplapper des Egos und des inneren Kritikers...? Du grübelst ohne Unterlass.

 

 

Starke Intuition / Visionskraft / spirituelle Wahrnehmung

Deine Intuition ist sehr stark. Eventuell hast du auch Visionen oder Vorahnungen oder Träume, die in die Zukunft weisen. Oder du weißt viele Dinge einfach. Du hast sie nicht in der Schule gelernt oder dir aus Büchern angelesen. Nein, es ist dieses supersichere Wissen, das man als Hellwissen bezeichnet. Du hast eine bereits gut etablierte Verbindung zum Himmel und der Geistigen Welt. Vielleicht kannst du sogar Auren sehen oder nimmst die Engel wahr. Dies ist aber nicht die einzige Art der Wahrnehmung der „übersinnlichen“ Welt. Oft können es auch Eindrücke sein wie ein Lufthauch oder eine Temperaturveränderung sein oder du spürst die Flügel eines Engels um dich.

 

 

Lösungen, Tools & Talente

Nachdem du nun mit ziemlicher Sicherheit weißt, dass du hochsensibel bist, möchte ich dir Lösungen & Tools an die Hand geben, damit du dein Leben leichter & freier gestalten kannst. Schau dir die Tools gerne an und vor allem die Ressourcen, dort habe ich alle wertvollen & hilfreichen Videos, Meditationen, Tipps & Empfehlungen für dich zusammengestellt.

 

 

Dein Bewusstsein für Hochsensibilität

Das erste und wichtigste Tool ist, dass du dir (vielleicht mit diesem Artikel) deiner Hochsensibilität & Hochsensitivität bewusst wirst. Damit schwindet das Gefühl verrückt oder komisch zu sein und nicht zu passen. Sei dir sicher, es gibt genug Menschen, die genauso sind wie du oder zumindest sehr ähnlich. Du bist nicht allein. Du bist richtig. Du bist genug!

 

 

Stärkende Umgebung & wohlwollende Menschen

Suche dir eine liebevolle und wohlwollende Umgebung. Im Ghetto (wo auch immer das sein könnte oder was es für dich repräsentiert 😉 ) tut sich selbst der unsensibelste Mensch schwer positiv zu bleiben. Wenn du dir jedesmal Vorträge anhören musst, dass du zu zart und empathisch bist, fördert das keineswegs dein Selbstvertrauen. Suche dir also eine Umgebung, Wohnung, Stadt, Arbeitsstelle, wo du respektiert wirst. Wo du unterstützt bist und dich wohl und geborgen fühlst. Das Suchen und Finden dieser Orte kann ein Prozess sein, aber beginne gleich heute damit, die Absicht zu setzen. Und werde dir bewusst, was du gerne in deinem Leben haben möchtest.

Umgib dich mit wohlwollenden Menschen und Gleichgesinnten. Sie haben Verständnis für dich und können dich unterstützen im Alltag.

 

 

Kenne und setze deine Grenzen

Lerne deine eigenen Grenzen kennen und auch schätzen. Achte darauf, was dir gut tut und was nicht. Zu beginn ist es erstmal hilfreich, die weniger hilfreichen Situationen etc zu meiden. Wenn du dich selber wider erholt und stabilisiert hast, kannst du nach und nach deine Grenzen ausweiten und wirst mutiger und bleibst in bestimmten Situationen entspannter. Hilfreich ist auch deinen eigenen raumenergetisch einzunehmen: Diese Meditation kann dich dabei unterstützen. LINK Königin im eigenen Reich.

 

 

Entspannungsübungen & Meditation

Mache Entspannungsübungen wie z.B. Thai Chi oder Autogenes Training. Und etabliere eine Meditationspraxis. Das regelmäßige Meditieren hilft uns den Fokus weg vom Verstand / Nachdenken / Grübeln aufs Beobachten zu setzen. Und es hilft uns zentrierter und weniger überfordert zu fühlen.

 

 

Bewegung

Bewege dich regelmäßig. Gerade weil wir Auszeiten und Ruhe brauchen, neigen wir manchmal dazu uns zu wenige zu bewegen. Finde heraus, was dir gut tut und mache z.B. Yoga oder Spaziergänge oder fahre Fahrrad. Ob ein Marathon-Training das richtige ist für dich (eher weniger) findest du sicher selber schnell raus.

 

 

Ich-Zeit

Verbringe Zeit alleine mit dir selber. Auch hier wieder meditiere oder mal oder singe oder tanze oder mache einfach nichts. Geh raus in die Natur. Verbinde dich bewusst mjit dem Grün des Waldes und die Wiesen und Bäume. Das Grün der Natur korrespondieret mit der smaragdgrünen Farbe von Erzengel Raphael, der als heiler unter den Engel gilt. Grün ist gleichzeitig die Farbe der Neutralität und Balance. Einfach nur die Augen auf einem grünen Baum ruhen zu lassen und die Schwingung der Farbe in uns aufzunehmen, entspannt wundervoll.

 

 

Umarmungen

Lass dich mehrmals am Tag von liebevollen menschen umarmen: Umarmungen geben uns ein Gefühl von Sicherheit & Geborgenheit. Wir sind nicht weiter auf uns alleine gestellt, sondern es ist ein anderer Mensch an unserer Seite. Und im besten Fall erinnern uns Umarmungen an die körperliche Zuwendung, die uns als Kind ein Gefühl der Geborgenheit vermittelt haben. Falls du dich gar nicht an das Gefühl der Geborgenheit erinnern kannst: Höre dir die Abend-Meditation aus den > Ressourcen an. Danach fühlst du dich sicher geborgen.

Die Abend-Meditation hilft dir auch, dich von allen niedrigschwingenden Energien zu trennen, die du tagsüber evtl. aufgenommen hast. Wenn möglich praktiziere diese Meditation jeden Abend oder so oft du magst.

 

 

Morgenroutine inkl. Erdung

Eine Morgenroutine inkl. Erdung. Wenn du am Morgen eine wohltuende Routine für dich etablierst, fällt dir das Aufstehen leicht und du bist fokussiert, geerdet und gut gerüstet für den tag. Vielleicht magst du eine Intention für den Tag setzen. Eine Morgenmeditation eignet sich sehr gut, um den Tag entspannt zu beginnen. Danach kannst du dich erden und mit der himmlischen Quelle verbinden, so dass du immer (bewusst) verbunden bist. Das hilft dir dich zu zentrieren. Manchmal muss es auch sein, dass du dich bewusst in eine schützende Energie-Kugel setzt (> Ressourcen energetische Methoden), wenn herausfordernde Situationen bevorstehen. Mach, was sich gut anfühlt für dich.

 

 

Lebe deine Kreativität

Lebe deine Kreativität und deinen Ausdruck. Egal, ob du lieber schreibst, singst, tanzst, musizierst oder – wie ich – malst: lass deine Kreativität fließen. Wenn du im kreativen Flow bist, bist du mit der himmlischen Quelle und auch deinem Höheren Selbst verbunden. Diese Flows helfen dir auch aufzutanken und alles Negative loszulassen und den Fokus auf deine Träume und Intention zu setzen.

Falls es sich für dich so anfühlt, als wäre deine Kreativität blockiert, mache gerne die transformierende Meditation dazu (> Ressourcen: Befreie deine innere Künstlerin).

 

 

Folge deinem Herzen

Wenn du das machst, was du wirklich willst, das dich erfüllt, was deine Berufung ist, kann dein Leben gleich viel heller & leichter werden. Lass dich nicht länger in etwas hineinzwängen, was dir nicht entspricht.

Es könnte aber auch sein, dass du noch gar nicht wirklich fühlst, was deins ist, weil du dich zu sehr auf das Außern fokussierst oder fokussiet hast bisher. Dann kann dir Meditation helfen ins Gefühl zu kommen. Und wieder mehr bei dir selbst anzukommen.

 

 

Alternativer Umgang mit Schmerzen

Wenn du einen körperlichen oder psychischen Schmerz verspürst, höre auf ihn weghaben zu wollen, sondern gib dich ihm hin. Gehe mitten in den Schmerz, atme so entspannt und tief wie möglich und lasse los. Lasse deine angespannten Muskeln los. Lasse los, dass der Schmerz aufhören soll. Begib dich mitten hinein. Du kannst gerne Gott oder die Engel um Unterstützung dabei bitten. Und beobachte, was passiert...

 

 

Kritik nicht persönlich nehmen

Nimm Kritik niemals persönlich! Kritik ist nicht, dass du etwas falsch gemacht hast. Ok, konstruktive Kritik kann sehr hilfreich sein. Doch zuerst mache dir bewusst, dass kritik nur die persönliche Meinung einer anderen Person ist. Nicht die objektive Wahrheit, sondern die Wahrheit einer einzelnen Person. Und Wahrheiten gibt es so viele wie Menschen auf diesem Planeten. Die Meinung eines anderen kann davon abhängen wie seine Tagesform ist, was er gerade erlebt oder gegessen hat oder wie seine Grundschwingung ist. Sie ist niemals persönlich gegen dich, also nimm sie als das was es ist: eine Meinung.

 

 

Nachrichten-Detox

Vermeide Nachrichtensendungen und hör auf Zeitung zu lesen. Wie du sicher festgestellt hast, überwiegen negative Meldungen. Verzichte auf gruselige, angstmachende Filme und negative Musik. Tu dir das nicht länger an! Höre positive Musik wie z.B. Mantras. Oder ein Audiofile mit positiven Affirmationen. Lies aufbauende Bücher, schau inspirierende Filme.

 

 

Physischer Detox

Gerade wenn wir uns oft gestresst fühlen, bedingt das u.a. ein saures Milieu im Körper und der Alterungsprozess schreitet schneller voran. Stress kann Krankheiten verursachen (wobei aus spiritueller Sicht zuvor eine energetische Blockade vorhanden ist, die es idealerweise zu lösen gilt). Dennoch kann es dem Körper hin und wieder gut tun, bewusster zu essen, eine Darmreinigung zu machen oder eine gewisse Zeit auf Zucker, Kaffee, Alkohol, Gluten oder tierische Produkte zu verzichten. Besonders, wenn du auf Lebensmittel allergisch reagierst oder sie eben nicht gut verträgst.

Aktuell mache ich seit ca. 5 Wochen eine Detox-Kur, bei der ich Gluten, tierische Produkte (wobei ich schon seit 2012 Vegetarierin bin), Alkohol, Zucker (da habe ich eine Art "Sucht" bei mir festgestellt!) aus meinem Speise-Plan gestrichen habe.

 

 

Intuition stärken

Stärke deine Intuition. Dafür kannst du dich mit Erde, Himmel (> Ressourcen energetische Methoden) und deinem Herzraum verbinden, eine Frage stellen und die erste Antwort, die kommt, ist meist die richtige. Vor allem, wenn sie sich positiv und wohlwollen anfühlt. Du kannst ggf. auch ein Seminar für Intuitionsschulung / mediale Fähigkeiten besuchen. Und z.B. meine monatlichen EngelBotschaften anschauen 😉

 

 

Seele einladen

Lade deine Seele ein. Dies geschieht, wenn du dich mit Erde & Himmel verbindest, in dein Herz atmest, dein Herz öffnest und dann deine Seele (Höheres Selbst) einlädst. Manchmal braucht es einige Zeit bis du offen bist für deine Seele, manchmal kannst du sofort deine Seele wahrnehmen. Geduld & Offenheit sind die Schlüssel zu deiner inneren Schatzkammer.

 

 

Dankbarkeits-Tagebuch & positive Eigenschaften

Führe ein Dankbarkeits-Tagebuch (> Ressourcen Download) und notiere dir jeden Tag, wofür du dankbar bist.

Leg dir zusätzlich eine Liste an (im Tagebuch oder auf einem gesonderten Blatt Papier) mit deinen positiven Eigenschaften & persönlichen Erfolgen. Dies stärkt dich in Momenten, in denen du dich nicht so wohl fühlst.



Selbstliebe & Selbstwert erhöhen

Falls du Unterstützung möchtest, um deine Berufung zu finden oder deinen Selbstwert zu erhöhen oder tiefsitzende Blockaden zu transformieren: Ein EngelCoaching kann dir liebevolle Antworten geben, und ggf. machen wir Energiearbeit um alte Muster aufzulösen. In einer Session können wir auch deinen Selbstwert boosten: Wir stellen uns unseren gefühlten Wert an Selbstliebe auf einer Art Skala vor. Das hilft einzuschätzen, ob unsere Selbstliebe auf einem eher niedrigen Niveau ist oder auf einem hohen. Wenn wir den aktuellen (niedrigen) Wert kennen, finden wir heraus, was die Ursache ist und wie die Selbstliebe/Selbstwert erhöht werden kann.

Wenn du dich selbst uneingeschränkt liebst (ich meine nicht nur leidlich akzeptieren oder ok finden, sondern das Gefühl der bedingungslosen Liebe für dich selbst, deinen Körper, dein Sein empfinden), hört jeder Mangel auf, und jeder Bereich deines Lebens kommt in Balance.

Vorab stelle ich dir gerne ein Audiofile mit positiven Affirmationen für mehr Selbstliebe zur Verfügung (> Ressourcen).

 

 

Krafttier Rotkehlchen

Rotkehlchen: Mixed-Media-Collage aus meinem ArtJournal

Als Titelbild für diesen Beitrag habe ich ein Rotkehlchen aus meinem ArtJournal gewählt. Weil es mir nämlich in der letzten Zeit häufiger begegnet ist (meist auf Fotos).

Seit jeher gilt dieser kleine Vogel als Glücksbringer. Und es steht für Freundlichkeit & Hoffnung. Das zart anmutende Rotkehlchen weist uns darauf hin, wieder mehr unserer sanften & weiblichen Seite zu vertrauen (= Intuition) und gleichzeitig & vor allem rechtzeitig unsere eigenen Grenzen zu setzen. Rotkehlchen verteidigen ihr Revier nämlich sehr konsequent. Besonders in England wurde der Vogel mit dem Tod in Verbindung gebracht, was uns daran erinnert, endlich Dinge / Menschen / Gewohnheiten loszulassen, die uns hinderlich sind bei unserer Entfaltung. Wir dürfen uns wieder mehr zutrauen und unseren eigenen Ausdruck finden und leben, denn der Fokus liegt bei Rotkehlchen – wie der Name schon sagt – auf der Kehle. Und gerade bei uns Frauen darf sich unser individueller Ausdruck noch verstärken. Oft haben wir eine Blockade im Kehl-Chakra und trauen uns nicht uns zu zeigen und unsere Bedürfnisse zu äußern. Mit der sanften Kraft des Rotkehlchens wird uns dies immer besser gelingen.

 

 

Hochsensible Menschen werden viel zu oft als schwach oder „beschädigt“ gesehen. Aber intensiv zu fühlen ist kein Zeichen von Schwäche, es ist das Markenzeichen großer Lebendigkeit und großen Mitgefühls. Nicht der empathische Mensch ist kaputt, sondern unsere emotional behinderte Gesellschaft. Es ist nichts Beschämendes daran, Gefühle authentisch auszudrücken … denn das hält den Traum am Leben von einer menschlicheren Welt.

Anthon St. Maarten)

 

 

 

Ressourcen*

Video: Werde zur Königin in deinem eigenen Reich. Eine Meditation um deine energetischen Grenzen zu setzen und in deine persönliche Mitte & Kraft zu kommen.

Blog: Hier erfährst du meine energetischen Methoden, um mich mit Himmel & Erde zu verbinden. Und auch um meine Energieschichten zu klären.

Blog: 13 Gründe warum Umarmungen wertvoll sind

Video: Abend-Meditation um leichter einzuschlafen

Blog: Affirmationen Selbstliebe

Video: Wie du erkennst, ob du ein Starseed bist.

Video: Befreie deine innere Künstlerin

Download: Dankbarkeits-Tagebuch

Buchtipp: Meditation für Anfänger, Jack Kornfield. Mit diesem Buch ist mir vor einigen Jahren der Einstieg ins Meditieren leicht gefallen.

Weitere Bücher & Orakelkarten, die ich dir gerne ans Herz lege: Spirituelle & kreative Bücher, EngelOrakel, Achtsamkeit & Gesundheit 

 

 

Wie geht es dir mit deiner Hochsensibilität? Wie gefällt dir der Artikel? Ich hoffe du hast nun mehr Klarheit und nimmst einige der Tipps & Anregungen für deinen entspannteren Alltag mit. Und ich freue mich auf deinen Kommentar.

Lebe liebevoll, wild & kreativ!

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2 Antworten

  1. Rhea

    Danke erstmal für den super Beitrag. Dein Artikel beschreibt mich als Person und meine Gefühlslage. Schon als Kind war ich hochsensibel. Ich spürte sofort, wenn mich jemand gemocht hat oder auch nicht oder ob jemand gute oder negative Ambitionen mir gegenüber hatte. Ich fühle mich auch in Menschmassen total unwohl, bekomme Schweißausbrüche und pochende Ohren. Wie du schon oben beschrieben hast, schneide ich alle Etiketten von der Kleidung weg und trage auch nur Klamotten, die aus 100 prozentiger Baumwolle bestehen, weil ich sonst bei künstlichen Fasern starken Juckreiz bekomme. Ich werde mal deine Tipps anwenden und hoffe auf Besserung.

    • Stefanie Marquetant

      Sehr gerne, liebe Rhea!

      Da haben wir eine ganze Menge gemeinsam an Wahrnehmungen, die leider nicht immer angenehm sind. Mir hat sehr geholfen, als ich erkannt habe, dass die Hochsensibilität eine Gabe ist, die ich u.a. nutzen kann, um Menschen zu beraten & coachen.

      Ich wünsche dir, dass dich die Tipps inspirieren und dir helfen, mit deiner Gabe besser im Alltag umzugehen.

      Alles Liebe für dich, Stefanie

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